Fachbuchautor
Psychologischer Berater
Psychologischer Berater
Praxis Krefeld:
Prozessbegleitung und Mentoring
Breites Programm für unterschiedliche Erfordernisse
- Traumasensibele Arbeit
- Biomechanic Rebalancing Program (BRP)
- Familienaufstellungen
- Körperarbeit
- ...
Achim Schwenkels Arbeit mit Menschen folgt einem ganzheitlichen Verständnis von Veränderung. Im Mittelpunkt steht nicht ein einzelnes Symptom und auch nicht die Frage, was mit einem Menschen „nicht stimmt“. Entscheidend ist vielmehr, in welchem Zusammenhang ein bestimmtes Erleben, Verhalten oder Leiden entstanden ist, welche Funktion es einmal hatte und welche Möglichkeiten heute bestehen, wieder mehr innere Beweglichkeit, Selbstwirksamkeit und Verbundenheit zu entwickeln.
Dabei verbindet Achim Schwenkel psychologische Begleitung, angewandte Philosophie, traumasensible Körperarbeit und – wo es sinnvoll und rechtlich möglich ist – substanzgestützte Prozesse. Ergänzt wird dieser Ansatz durch Paararbeit, Familienaufstellungen und die Beschäftigung mit Beziehungssystemen, Bindungsdynamiken und transgenerationalen Mustern.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf traumasensibler Arbeit. Trauma wird dabei nicht ausschließlich als Folge einzelner außergewöhnlicher Ereignisse verstanden. Auch lang anhaltende Unsicherheit, mangelnde emotionale Verfügbarkeit, chronische Überforderung, Beziehungserfahrungen, Beschämung, Kontrollverlust oder wiederholte Grenzverletzungen können das Nervensystem nachhaltig prägen.
Aus solchen Erfahrungen kann ein Zustand dauerhafter innerer Alarmbereitschaft entstehen. Der Organismus lernt, die Welt unter erhöhtem Sicherheitsbedarf wahrzunehmen. Daraus entwickeln sich sehr unterschiedliche Strategien: Rückzug oder Überanpassung, Kontrolle, Perfektionismus, emotionale Distanz, starke Bedürftigkeit, Konfliktvermeidung, Leistungsorientierung, permanente Wachsamkeit, Dissoziation oder der Versuch, Gefühle möglichst rational zu beherrschen. Viele dieser Strategien erscheinen später belastend, waren ursprünglich jedoch häufig sinnvolle Antworten eines Nervensystems, das versucht hat, Sicherheit herzustellen.
Diese Perspektive verändert auch den Umgang mit sogenannten Problemen. Statt Verhalten vorschnell zu pathologisieren, wird gefragt: Wovor schützt dieses Muster? Wann ist es entstanden? Was versucht der Körper oder das psychische System damit zu verhindern? Und was müsste heute anders werden, damit diese Schutzstrategie nicht mehr in derselben Intensität gebraucht wird?
Deshalb spielt der Körper eine wesentliche Rolle. Psychische Prozesse finden nicht ausschließlich im Denken statt. Anspannung, Erstarrung, Atemmuster, Muskeltonus, Körperhaltung, Bewegungsimpulse oder eine veränderte Wahrnehmung des eigenen Körpers können Ausdruck derselben Erfahrungen sein, die sich psychisch als Angst, Erschöpfung, Reizbarkeit oder Rückzug zeigen. In seine Arbeit integriert Achim Schwenkel deshalb Elemente traumasensibler Körperarbeit und von Somatic Experiencing sowie Erfahrungen aus Yoga und seinem Biomechanic Rebalancing Program. Ziel ist dabei nicht, körperliche Reaktionen „wegzumachen“, sondern wieder mehr Wahrnehmung, Regulation und Wahlmöglichkeiten entstehen zu lassen.
Die angewandte Philosophie erweitert diesen Ansatz um eine weitere Ebene. Viele persönliche Krisen lassen sich nicht allein psychologisch verstehen. Sie berühren Fragen nach Sinn, Identität, Freiheit, Verantwortung, Werten und Beziehung: Wie möchte ich leben? Welche Vorstellungen von mir selbst habe ich übernommen? Was schulde ich anderen – und was mir selbst? Wo endet Anpassung und wo beginnt Selbstverrat? Was bedeutet Verantwortung, wenn ein großer Teil unseres Verhaltens aus Schutzmustern entstanden ist?
Solche Fragen werden nicht als theoretische Gedankenspiele behandelt, sondern als konkrete Bestandteile persönlicher Entwicklung. Psychologische Veränderung und philosophische Orientierung greifen dabei ineinander.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit mit Beziehungen. In der Paarbegleitung betrachtet Achim Schwenkel Konflikte nicht ausschließlich als Kommunikationsprobleme. Häufig begegnen sich in Partnerschaften zwei unterschiedlich organisierte Nervensysteme mit eigenen Bindungserfahrungen, Schutzstrategien und Erwartungen. Nähe kann für den einen Sicherheit bedeuten und für den anderen Druck; Rückzug kann als Selbstregulation gemeint sein und vom Gegenüber als Ablehnung erlebt werden. Ziel ist es, diese Dynamiken sichtbar zu machen, Bedürfnisse und Grenzen differenzierter wahrzunehmen und neue Formen von Kontakt und Verständigung zu entwickeln.
Familienaufstellungen und systemische Perspektiven können zusätzlich sichtbar machen, wie stark Menschen in Beziehungsgeflechte eingebunden sind. Loyalitäten, Rollen, unausgesprochene Erwartungen oder über Generationen weitergegebene Muster beeinflussen häufig das eigene Erleben, ohne unmittelbar bewusst zu sein. Aufstellungsarbeit versteht Achim Schwenkel dabei nicht als mystische Wahrheit über Familien, sondern als erfahrungsorientierte Möglichkeit, Beziehungssysteme aus einer veränderten Perspektive wahrzunehmen und neue innere Positionen zu erproben.
Auch substanzgestützte Verfahren können unter bestimmten Bedingungen Teil dieser Arbeit sein. Veränderte Bewusstseinszustände können Zugänge zu Gefühlen, Erinnerungen, Körpererleben und neuen Perspektiven eröffnen, die im gewöhnlichen Alltagsbewusstsein schwer erreichbar sind. Entscheidend ist dabei für Achim Schwenkel nicht die Substanz selbst, sondern der Rahmen: Vorbereitung, Begleitung, Sicherheit, Integration und die Übersetzung der Erfahrung in das konkrete Leben.
Der Umgang mit entsprechenden Substanzen erfolgt ausschließlich unter Beachtung der jeweils geltenden gesetzlichen Regelungen. Ketamingestützte Arbeit findet im dafür vorgesehenen professionellen Rahmen statt. Andere psychedelische Formate und Retreats werden nur dort durchgeführt, wo die jeweilige rechtliche Situation dies zulässt. Gesetzliche Grenzen sind dabei Bestandteil der professionellen und ethischen Verantwortung.
Über alle Methoden hinweg bleibt die Grundhaltung dieselbe: Menschen sollen nicht von einer Methode abhängig werden und auch nicht die Vorstellung entwickeln, jemand anderes könne ihre Entwicklung für sie übernehmen. Begleitung kann Orientierung geben, neue Erfahrungen ermöglichen, Zusammenhänge sichtbar machen und bisherige Schutzmuster verständlicher werden lassen. Die eigentliche Veränderung entsteht jedoch dort, wo ein Mensch beginnt, wieder mehr Wahlmöglichkeiten zu erleben.
Achim Schwenkels Arbeit mit Menschen zielt deshalb weniger auf Selbstoptimierung als auf Integration. Es geht darum, Körper, Gefühle, Denken, Biografie, Beziehungen und Werte wieder stärker miteinander in Verbindung zu bringen.
Nicht alles muss verschwinden, was einmal aus Schmerz entstanden ist. Manches muss zunächst verstanden, gewürdigt und neu eingeordnet werden. Veränderung beginnt häufig dort, wo ein Mensch seine bisherigen Strategien nicht mehr als persönliches Versagen betrachtet, sondern als Teil einer nachvollziehbaren Geschichte – und gleichzeitig entdeckt, dass diese Geschichte nicht für immer bestimmen muss, wie das eigene Leben weitergeht.
Ganzheitliche, Ketamin-assistierte Behandlungsformen
Diese Behandlungsweise ist ein neuartiger, aber wissenschaftlich gut erforschter Ansatz zur Behandlung von psychischen Beschwerden wie
- Depressionen
- Angststörungen
- Zwangsstörungen
- Traumata /Traumafolgestörungen (PTBS)
- Bipolare Störungen
- Chronische Schmerzen z.B. in Folge von Fibromyalgie, Morbus Sudeck, Neuropathische Schmerzen
- und ggf. weitere
In der Praxis KetaHeal kombinieren wir die medizinische Wirkung von Ketamin mit intensiver psychologischer Begleitung – für eine tiefgreifende und nachhaltige Heilungserfahrung.