Achim Schwenkel arbeitet an der Schnittstelle von Psychologie, Philosophie, persönlicher Entwicklung und kreativer Arbeit. Als psychologischer Berater, Veränderungsbegleiter und Mentor unterstützt er Menschen dabei, innere Zusammenhänge besser zu verstehen, hinderliche Muster zu erkennen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Unter dem Begriff „Angewandte Philosophie“ verbindet er psychologische Praxis mit Fragen nach Identität, Beziehung, Verantwortung, Freiheit und Bewusstsein. Im Mittelpunkt steht dabei keine fertige Lehre, sondern ein gemeinsamer Prozess, der Orientierung, Selbstwirksamkeit und tragfähige Veränderung fördern soll.
Als Fachbuchautor beschäftigt sich Achim Schwenkel mit Themen wie Trauma, Beziehung, Angst, Ego, Bewusstsein und persönlicher Entwicklung. Darüber hinaus ist er als Speaker und Mentor tätig und bringt psychologische, philosophische und gesellschaftliche Perspektiven miteinander ins Gespräch.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Musik. Als Musiker, Songwriter und Produzent nutzt er Klang als zusätzliche Ausdrucksform für Themen, die auch seine therapeutische und schriftstellerische Arbeit prägen.
Was diese unterschiedlichen Felder verbindet, ist eine gemeinsame Frage: Was hilft Menschen dabei, sich selbst besser zu verstehen und ihr Leben bewusster, freier und stimmiger zu gestalten?
Auf den ersten Blick wirken psychologische Begleitung, Bücher und Musik wie drei unterschiedliche Arbeitsfelder. Für mich gehören sie eng zusammen. Sie entspringen derselben Frage: Wie können Menschen sich selbst, ihre Geschichte, ihre Beziehungen und ihre Möglichkeiten so verstehen, dass daraus mehr Freiheit, Klarheit und Lebendigkeit entstehen?
"In der psychologischen Beratung und Begleitung geschieht diese Arbeit unmittelbar im Kontakt mit einem Menschen. Dort geht es um konkrete Lebenssituationen, wiederkehrende Muster, Verletzungen, Konflikte, Bedürfnisse, Grenzen und die Frage, was Veränderung möglich macht. Mich interessiert dabei weniger eine schnelle Erklärung als ein tieferes Verstehen der Zusammenhänge: zwischen Biografie und Gegenwart, Körper und Denken, Schutz und Entwicklung, Autonomie und Verbundenheit.
In meinen Büchern weitet sich dieser Blick. Viele Themen, die in der individuellen Begleitung sichtbar werden, haben zugleich eine philosophische und gesellschaftliche Dimension. Angst, Trauma, Beziehung, Identität, Bewusstsein, Verantwortung, Freiheit oder Selbstwirksamkeit sind keine rein privaten Fragen. Sie berühren immer auch die Bedingungen, unter denen wir leben, lieben, arbeiten und Entscheidungen treffen. Schreiben ermöglicht mir, diese Zusammenhänge genauer zu untersuchen, Modelle zu entwickeln, Widersprüche auszuhalten und Gedanken weiterzuführen, als es in einem einzelnen Gespräch möglich wäre.
Die Musik wiederum berührt eine andere Ebene. Nicht alles, was Menschen bewegt, lässt sich sinnvoll erklären. Manche Erfahrungen erschließen sich eher über Klang, Atmosphäre, Rhythmus, Spannung, Stille und Resonanz. Musik kann etwas erfahrbar machen, bevor es begrifflich verstanden wird. Sie kann Räume öffnen, verdichten, irritieren oder verbinden. Deshalb ist sie für mich kein Gegenpol zur psychologischen oder philosophischen Arbeit, sondern eine weitere Sprache für ähnliche menschliche Themen.
Was alle drei Bereiche verbindet, ist ein bestimmtes Menschenbild. Ich glaube an die Fähigkeit des Menschen zur Entwicklung, ohne Veränderung zu erzwingen. Ich halte Selbstbestimmung und Verbundenheit nicht für Gegensätze, sondern für Pole, die immer wieder neu in Balance gebracht werden müssen. Und ich sehe psychische Symptome, Konflikte oder Schutzmechanismen nicht nur als Störungen, sondern häufig auch als nachvollziehbare Antworten auf Erfahrungen und Lebensbedingungen.
Daraus ergibt sich auch eine ethische Haltung. Begleitung bedeutet für mich nicht, anderen Menschen eine Vorstellung vom richtigen Leben überzustülpen. Es geht darum, Orientierung zu ermöglichen, ohne Abhängigkeit zu erzeugen; Verantwortung zu stärken, ohne Schuld zu produzieren; Verletzlichkeit ernst zu nehmen, ohne Menschen darauf zu reduzieren. Gute Veränderungsarbeit soll nicht normieren, sondern Handlungsspielräume erweitern.
Psychologische Begleitung, Fachbücher und Musik sind für mich deshalb drei Ausdrucksformen derselben Grundhaltung. Im Gespräch wird sie persönlich. Im Schreiben wird sie denkbar. In der Musik wird sie spürbar.
Im Kern geht es immer um dasselbe: genauer wahrzunehmen, was wirkt, zu verstehen, was uns prägt, und Möglichkeiten zu schaffen, bewusster mit dem eigenen Leben in Beziehung zu treten."
Achim Schwenkels Arbeit mit Menschen folgt einem ganzheitlichen Verständnis von Veränderung. Im Mittelpunkt steht nicht ein einzelnes Symptom und auch nicht die Frage, was mit einem Menschen „nicht stimmt“. Entscheidend ist vielmehr, in welchem Zusammenhang ein bestimmtes Erleben, Verhalten oder Leiden entstanden ist, welche Funktion es einmal hatte und welche Möglichkeiten heute bestehen, wieder mehr innere Beweglichkeit, Selbstwirksamkeit und Verbundenheit zu entwickeln.
Dabei verbindet Achim Schwenkel psychologische Begleitung, angewandte Philosophie, traumasensible Körperarbeit und – wo es sinnvoll und rechtlich möglich ist – substanzgestützte Prozesse. Ergänzt wird dieser Ansatz durch Paararbeit, Familienaufstellungen und die Beschäftigung mit Beziehungssystemen, Bindungsdynamiken und transgenerationalen Mustern.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf traumasensibler Arbeit. Trauma wird dabei nicht ausschließlich als Folge einzelner außergewöhnlicher Ereignisse verstanden. Auch lang anhaltende Unsicherheit, mangelnde emotionale Verfügbarkeit, chronische Überforderung, Beziehungserfahrungen, Beschämung, Kontrollverlust oder wiederholte Grenzverletzungen können das Nervensystem nachhaltig prägen.
Aus solchen Erfahrungen kann ein Zustand dauerhafter innerer Alarmbereitschaft entstehen. Der Organismus lernt, die Welt unter erhöhtem Sicherheitsbedarf wahrzunehmen. Daraus entwickeln sich sehr unterschiedliche Strategien: Rückzug oder Überanpassung, Kontrolle, Perfektionismus, emotionale Distanz, starke Bedürftigkeit, Konfliktvermeidung, Leistungsorientierung, permanente Wachsamkeit, Dissoziation oder der Versuch, Gefühle möglichst rational zu beherrschen. Viele dieser Strategien erscheinen später belastend, waren ursprünglich jedoch häufig sinnvolle Antworten eines Nervensystems, das versucht hat, Sicherheit herzustellen.
Diese Perspektive verändert auch den Umgang mit sogenannten Problemen. Statt Verhalten vorschnell zu pathologisieren, wird gefragt: Wovor schützt dieses Muster? Wann ist es entstanden? Was versucht der Körper oder das psychische System damit zu verhindern? Und was müsste heute anders werden, damit diese Schutzstrategie nicht mehr in derselben Intensität gebraucht wird?
Deshalb spielt der Körper eine wesentliche Rolle. Psychische Prozesse finden nicht ausschließlich im Denken statt. Anspannung, Erstarrung, Atemmuster, Muskeltonus, Körperhaltung, Bewegungsimpulse oder eine veränderte Wahrnehmung des eigenen Körpers können Ausdruck derselben Erfahrungen sein, die sich psychisch als Angst, Erschöpfung, Reizbarkeit oder Rückzug zeigen. In seine Arbeit integriert Achim Schwenkel deshalb Elemente traumasensibler Körperarbeit und von Somatic Experiencing sowie Erfahrungen aus Yoga und seinem Biomechanic Rebalancing Program. Ziel ist dabei nicht, körperliche Reaktionen „wegzumachen“, sondern wieder mehr Wahrnehmung, Regulation und Wahlmöglichkeiten entstehen zu lassen.
Die angewandte Philosophie erweitert diesen Ansatz um eine weitere Ebene. Viele persönliche Krisen lassen sich nicht allein psychologisch verstehen. Sie berühren Fragen nach Sinn, Identität, Freiheit, Verantwortung, Werten und Beziehung: Wie möchte ich leben? Welche Vorstellungen von mir selbst habe ich übernommen? Was schulde ich anderen – und was mir selbst? Wo endet Anpassung und wo beginnt Selbstverrat? Was bedeutet Verantwortung, wenn ein großer Teil unseres Verhaltens aus Schutzmustern entstanden ist?
Solche Fragen werden nicht als theoretische Gedankenspiele behandelt, sondern als konkrete Bestandteile persönlicher Entwicklung. Psychologische Veränderung und philosophische Orientierung greifen dabei ineinander.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit mit Beziehungen. In der Paarbegleitung betrachtet Achim Schwenkel Konflikte nicht ausschließlich als Kommunikationsprobleme. Häufig begegnen sich in Partnerschaften zwei unterschiedlich organisierte Nervensysteme mit eigenen Bindungserfahrungen, Schutzstrategien und Erwartungen. Nähe kann für den einen Sicherheit bedeuten und für den anderen Druck; Rückzug kann als Selbstregulation gemeint sein und vom Gegenüber als Ablehnung erlebt werden. Ziel ist es, diese Dynamiken sichtbar zu machen, Bedürfnisse und Grenzen differenzierter wahrzunehmen und neue Formen von Kontakt und Verständigung zu entwickeln.
Familienaufstellungen und systemische Perspektiven können zusätzlich sichtbar machen, wie stark Menschen in Beziehungsgeflechte eingebunden sind. Loyalitäten, Rollen, unausgesprochene Erwartungen oder über Generationen weitergegebene Muster beeinflussen häufig das eigene Erleben, ohne unmittelbar bewusst zu sein. Aufstellungsarbeit versteht Achim Schwenkel dabei nicht als mystische Wahrheit über Familien, sondern als erfahrungsorientierte Möglichkeit, Beziehungssysteme aus einer veränderten Perspektive wahrzunehmen und neue innere Positionen zu erproben.
Auch substanzgestützte Verfahren können unter bestimmten Bedingungen Teil dieser Arbeit sein. Veränderte Bewusstseinszustände können Zugänge zu Gefühlen, Erinnerungen, Körpererleben und neuen Perspektiven eröffnen, die im gewöhnlichen Alltagsbewusstsein schwer erreichbar sind. Entscheidend ist dabei für Achim Schwenkel nicht die Substanz selbst, sondern der Rahmen: Vorbereitung, Begleitung, Sicherheit, Integration und die Übersetzung der Erfahrung in das konkrete Leben.
Der Umgang mit entsprechenden Substanzen erfolgt ausschließlich unter Beachtung der jeweils geltenden gesetzlichen Regelungen. Ketamingestützte Arbeit findet im dafür vorgesehenen professionellen Rahmen statt. Andere psychedelische Formate und Retreats werden nur dort durchgeführt, wo die jeweilige rechtliche Situation dies zulässt. Gesetzliche Grenzen sind dabei Bestandteil der professionellen und ethischen Verantwortung.
Über alle Methoden hinweg bleibt die Grundhaltung dieselbe: Menschen sollen nicht von einer Methode abhängig werden und auch nicht die Vorstellung entwickeln, jemand anderes könne ihre Entwicklung für sie übernehmen. Begleitung kann Orientierung geben, neue Erfahrungen ermöglichen, Zusammenhänge sichtbar machen und bisherige Schutzmuster verständlicher werden lassen. Die eigentliche Veränderung entsteht jedoch dort, wo ein Mensch beginnt, wieder mehr Wahlmöglichkeiten zu erleben.
Achim Schwenkels Arbeit mit Menschen zielt deshalb weniger auf Selbstoptimierung als auf Integration. Es geht darum, Körper, Gefühle, Denken, Biografie, Beziehungen und Werte wieder stärker miteinander in Verbindung zu bringen.
Nicht alles muss verschwinden, was einmal aus Schmerz entstanden ist. Manches muss zunächst verstanden, gewürdigt und neu eingeordnet werden. Veränderung beginnt häufig dort, wo ein Mensch seine bisherigen Strategien nicht mehr als persönliches Versagen betrachtet, sondern als Teil einer nachvollziehbaren Geschichte – und gleichzeitig entdeckt, dass diese Geschichte nicht für immer bestimmen muss, wie das eigene Leben weitergeht.
Achim Schwenkels beruflicher Weg ist vielfältig, folgt aber einem erstaunlich klaren roten Faden: Menschen, Organisationen und Systeme in ihrer Entwicklung zu begleiten.
Sein Studium der Psychologie, Philosophie und Medienwissenschaften legte dafür früh eine ungewöhnlich breite Grundlage. Schon damals verband sich das Interesse an menschlichem Erleben und Denken mit Fragen nach Kommunikation, Wahrnehmung, gesellschaftlichen Strukturen und der Wirkung von Medien.
Beruflich führte ihn sein Weg zunächst in technisch-organisatorische und akademische Kontexte. Er arbeitete im universitären Rechenzentrum, war als Dozent tätig und beschäftigte sich mit der Vermittlung komplexer Inhalte ebenso wie mit Veränderungs- und Entwicklungsprozessen in Organisationen. Später verlagerte sich sein Schwerpunkt zunehmend in die Unternehmensberatung, in die Arbeit mit Führungskräften und in die Begleitung von Unternehmen.
Über viele Jahre war Achim Schwenkel in der Banken- und Finanzwelt tätig, arbeitete als Berater, Speaker und in verantwortlichen Führungsfunktionen, unter anderem auf Vorstands- und Aufsichtsratsebene. Dabei lernte er Organisationen nicht nur aus der Perspektive von Strategien, Prozessen und Kennzahlen kennen, sondern auch aus der Perspektive der Menschen, die in ihnen handeln, entscheiden, führen, scheitern, wachsen oder sich anpassen müssen.
Gerade in dieser Zeit wurde immer deutlicher, dass ihn weniger die reine Optimierung von Prozessen, Zahlen oder Shareholder Value interessierte als die Frage, was Entwicklung für die beteiligten Menschen tatsächlich bedeutet. Hinter wirtschaftlichen Entscheidungen stehen immer auch Motive, Ängste, Beziehungen, Loyalitäten, Konflikte und persönliche Geschichten. Diese menschliche Ebene rückte für ihn zunehmend ins Zentrum.
Ab 2013 verlagerte sich seine Arbeit deshalb konsequenter auf die persönliche und psychologische Begleitung von Menschen und Organisationen. Seither beschäftigt er sich intensiver mit Veränderungsprozessen auf individueller Ebene, mit Beziehung, Trauma, Identität, Selbstwirksamkeit, Bewusstsein und der Frage, wie nachhaltige Entwicklung möglich wird.
Aus dieser Arbeit entstanden auch seine Fachbücher. Sie verbinden psychologische Praxis, philosophische Reflexion und langjährige Erfahrung aus Beratung, Führung und Organisationsentwicklung. Ergänzt wird dieses Feld durch psychologische und gesellschaftliche Romane, in denen ähnliche Themen auf literarische Weise weitergeführt werden: die Spannung zwischen Freiheit und Anpassung, zwischen Autonomie und Verbundenheit, zwischen persönlicher Geschichte und gesellschaftlichen Strukturen.
Auch seine Tätigkeit als Speaker knüpft an diesen roten Faden an. Im Mittelpunkt stehen Fragen von Veränderung, Verantwortung, Führung, Beziehung und persönlicher Entwicklung – weniger als abstrakte Managementthemen, sondern als menschliche Prozesse.
So unterschiedlich die beruflichen Stationen auch waren, im Kern ging es Achim Schwenkel immer um dasselbe: Entwicklung nicht nur zu organisieren, sondern verständlich, erlebbar und menschlich zu machen. Prozesse, Kennzahlen und Strukturen waren dabei nie Selbstzweck. Entscheidend war für ihn stets, was sie mit Menschen machen – und was Menschen daraus machen können.
Musik ist für Achim Schwenkel ein weiterer Zugang zu denselben Fragen, die auch seine psychologische, philosophische und schriftstellerische Arbeit prägen: Identität, Beziehung, Bewusstsein, Verletzlichkeit, Freiheit und Veränderung.
Als Musiker, Songwriter und Produzent entwickelt er Stücke und Klangwelten, in denen sich persönliche, psychologische und gesellschaftliche Themen jenseits rein begrifflicher Sprache ausdrücken lassen. Dabei reicht das Spektrum von intimen, akustischen Arbeiten bis zu elektronischen und audiophilen Produktionen mit besonderem Augenmerk auf Raum, Dynamik, Klangtiefe und emotionale Präsenz.
Musik versteht Achim Schwenkel nicht als bloßen Ausgleich zu seiner übrigen Arbeit, sondern als eigenständige Form von Erkenntnis und Resonanz. Wo Sprache erklärt und Psychologie einordnet, kann Musik unmittelbar berühren, verdichten und Erfahrungsräume öffnen.
Musik von Achim Schwenkel im Internet:
Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/@achimschwenkel
Auch bei Amazon Musik, Apple Music und vielen weiteren Anbietern
Körperarbeit ist für Achim Schwenkel ein wesentlicher Bestandteil von Entwicklung und Veränderung. Seit vielen Jahren begleitet er Menschen als Yogalehrer in Kursen und Einzelsettings. Schwerpunkte sind dabei insbesondere Balanced Yoga sowie speziell auf die Anforderungen von Leistungssportlern abgestimmte Formen des Yoga.
Aus der Verbindung von Bewegungserfahrung, Körperwahrnehmung und biomechanischem Verständnis entwickelte er das Biomechanic Rebalancing Program (BRP). Ziel dieses Ansatzes ist es, Bewegungsmuster, muskuläre Dysbalancen und körperliche Kompensationen bewusster wahrzunehmen und über gezielte Übungen wieder mehr funktionelle Balance, Beweglichkeit und Körpergefühl zu ermöglichen.
Auch in seiner psychologischen Arbeit spielt der Körper eine zentrale Rolle. Achim Schwenkel verbindet gesprächsorientierte Begleitung mit Elementen aus Somatic Experiencing und traumasensibler Körperarbeit. Dabei geht es darum, körperliche Reaktionen nicht nur als Begleiterscheinung psychischer Prozesse zu verstehen, sondern als unmittelbaren Teil von Regulation, Schutz, Erinnerung und Veränderung.
Die Verbindung von Yoga, Körperarbeit und Psychologie folgt dabei derselben Grundhaltung wie seine übrige Arbeit: Veränderung wird nachhaltiger, wenn sie nicht nur verstanden, sondern auch körperlich erfahren und integriert werden kann.
Ein weiterer Schwerpunkt in Achim Schwenkels Arbeit liegt in der substanzgestützten Psychologisch versierten Betreuung und in der wissenschaftlich wie praktisch orientierten Auseinandersetzung mit psychedelischen Bewusstseinszuständen.
Dabei interessiert ihn nicht die Substanz als solche, sondern der therapeutische Prozess, der durch veränderte Bewusstseinszustände ermöglicht oder vertieft werden kann. Im Mittelpunkt stehen Fragen von Trauma, emotionaler Verarbeitung, Beziehungserfahrungen, Selbstwahrnehmung, Integration und nachhaltiger Veränderung. Psychedelische Erfahrungen versteht Achim Schwenkel nicht als Abkürzung oder isoliertes Heilversprechen, sondern als mögliche Bestandteile eines umfassenderen therapeutischen und persönlichen Entwicklungsprozesses.
Im Rahmen von KetaHeal arbeitet er mit ketamingestützten therapeutischen Ansätzen. Dabei stehen eine sorgfältige Vorbereitung, psychologische Begleitung, Integration und ein verantwortungsvoller Umgang mit Chancen und Grenzen substanzgestützter Verfahren im Vordergrund.
Darüber hinaus beschäftigt sich Achim Schwenkel seit vielen Jahren intensiv mit klassischen und neueren psychedelischen Substanzen und ihren möglichen psychologischen und therapeutischen Anwendungen. Dazu gehören unter anderem MDMA, Psilocybin, LSD, DMT und Ayahuasca. Seine Arbeit umfasst sowohl theoretische und wissenschaftliche Auseinandersetzung als auch die Begleitung von Erfahrungs- und Integrationsprozessen.
Psychedelische Retreats und entsprechende Veranstaltungsformate finden ausschließlich unter Beachtung der jeweils geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen statt. Da sich die rechtliche Situation einzelner Substanzen international erheblich unterscheidet, werden bestimmte Formate bewusst in Ländern durchgeführt, in denen die jeweiligen Anwendungen rechtlich zulässig oder reguliert möglich sind.
Ein wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit ist für Achim Schwenkel die Integration. Eine intensive psychedelische Erfahrung allein verändert noch nicht zwangsläufig ein Leben. Entscheidend ist, wie die Erfahrung eingeordnet, verstanden und in Beziehungen, Entscheidungen, Körpererleben und Alltag übersetzt wird. Deshalb verbindet er substanzgestützte Arbeit mit psychologischer Begleitung, traumasensitiven Ansätzen, philosophischer Reflexion und einem besonderen Augenmerk auf Selbstwirksamkeit und persönliche Verantwortung.
Neben der praktischen Arbeit vermittelt Achim Schwenkel diese Themen auch in Vorträgen, Seminaren und Workshops. Dabei geht es sowohl um Wirkmechanismen, Chancen und Risiken psychedelischer Substanzen als auch um Fragen der Vorbereitung, Begleitung, Integration, Ethik und therapeutischen Haltung.
Auch in seinen Büchern beschäftigt er sich mit diesen Themen. Werke wie „Traumaorganisationen“ oder Veröffentlichungen zur substanzgestützten Therapie verbinden psychologische und neurobiologische Perspektiven mit praktischer Erfahrung und einer kritischen Betrachtung therapeutischer Systeme und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen.
Für Achim Schwenkel gehört psychedelische Arbeit damit in einen größeren Zusammenhang. Sie ist kein eigenständiges Versprechen auf Heilung, sondern eine mögliche Form intensiver psychologischer Arbeit – eingebettet in Beziehung, Verantwortung, Integration und die Bereitschaft, Veränderung auch außerhalb außergewöhnlicher Bewusstseinszustände im eigenen Leben umzusetzen.
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Therapeutischer Umgang mit verschiedenen Substanzen seit 1994
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Jahrelange Teilnahme und Ausrichtung von Psychedelischen Retreats
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Begleitung von mehreren hundert Einzelsitzungen unter Einsatz von Ketamin und Co.
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Familien- und Paarbehandlungen unter Substanzeinwirkung
Die Begleitung kann sowohl in Präsenz als auch online per Video stattfinden. Je nach Anliegen und persönlicher Situation können einzelne Termine auch telefonisch durchgeführt werden.
Vor Beginn einer längerfristigen Zusammenarbeit findet in der Regel ein kostenpflichtiges Erstgespräch statt. Dieses dauert etwa 30 Minuten und kann per Video oder telefonisch erfolgen. Die Kosten hierfür betragen 55 Euro. Das Erstgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen, einer ersten Einschätzung des Anliegens und der Frage, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll und passend erscheint.
Der reguläre Stundensatz beträgt 125 Euro.
Die Dauer einer Sitzung orientiert sich nicht starr an einem 50-Minuten-Raster, wie es im kassengebundenen Bereich häufig üblich ist. Veränderungsprozesse, emotionale Entwicklungen oder wichtige Erkenntnisse richten sich nicht zuverlässig nach einer vorher festgelegten Zeitmarke. Deshalb wird eine Sitzung nicht automatisch an einem inhaltlich ungünstigen Punkt beendet. Wenn es sinnvoll ist, kann ein Termin entsprechend etwas länger dauern. Die Abrechnung erfolgt auf Grundlage der tatsächlich in Anspruch genommenen Zeit.
Die Kosten werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bei privaten Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen hängt eine mögliche Erstattung vom jeweiligen Vertrag ab und sollte vor Beginn der Zusammenarbeit direkt mit dem Versicherer geklärt werden.
Vereinbarte Termine sind verbindlich. Absagen oder Terminverschiebungen sollten spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin erfolgen. Bei späteren Absagen werden 80 Prozent des vorgesehenen Honorars berechnet, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden kann.
Auf Wunsch – und aus fachlicher Sicht ausdrücklich empfohlen – kann von einer Sitzung ein Transkript erstellt und anschließend inhaltlich aufbereitet werden. Daraus entsteht eine digitale Zusammenfassung mit den wichtigsten Themen, Erkenntnissen, Entwicklungsschritten und gegebenenfalls Anregungen für die Zeit bis zum nächsten Termin.
Für diese Transkriptauswertung und schriftliche Sitzungszusammenfassung werden 11,50 Euro pro Sitzung berechnet.
Die Dokumentation ermöglicht eine deutlich genauere Verlaufs- und Entwicklungskontrolle. Zusammenhänge aus mehreren Sitzungen können besser erkannt, frühere Erkenntnisse gezielt wieder aufgegriffen und Veränderungen über längere Zeiträume nachvollzogen werden. Gleichzeitig unterstützt die schriftliche Nachbereitung die eigenverantwortliche Weiterarbeit zwischen den Gesprächen: Wesentliche Gedanken gehen weniger leicht verloren und können in Ruhe erneut betrachtet und in den Alltag übertragen werden.
Weitergehende Gutachten, ausführliche Auswertungen, Stellungnahmen oder zusätzliche Dokumentationen werden nach dem jeweils erforderlichen Zeitaufwand berechnet.
Damit bleibt die gemeinsame Arbeit nicht auf die eigentliche Sitzungszeit begrenzt, sondern kann zwischen den Terminen strukturiert und nachvollziehbar weiterwirken.
Fachlicher Hintergrund
(Auswahl)
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Studium
Psychologie, Philosophie HHU Düsseldorf (et al.)
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zertifizierter Mentaltrainer
Jahresausbildung bei Thomas Baschab
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Systemische Psychologie
Breit gestreute Weiterbildung in Familienaustellungen und anderen systemischen Anwendungsbereichen
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BRP Trainer
Entwicklung des Biomechanic-Rebalancing-Programs und Ausbildung von Trainern und Physiotherapeuten
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Körperarbeit
Yogalehrer & Breathwork-Teacher
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Weitere
Ich bilde mich kontinuierlich weiter, am meisten lerne ich aber von meinen Klienten